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Führung mit Simultanübersetzung in Gebärdensprache

durch die Ausstellung "Naga - Eine vergessene Bergregion neu entdeckt"


Mittwoch, 22. Oktober, 14 Uhr

Flyer "Naga - Eine vergessene Bergregion neu entdeckt" >

Ausgangslage

In der Bergregion an der Grenze zwischen Nordostindien und Mynmar (Burma) leben die Naga, zu denen rund 30 ethnische Gruppen gezählt werden. Früher waren sie als Krieger und Kopfjäger gefürchtet, für ihre Kleidung, ihren Schmuck und ihre Waffen wurden sie im Westen bewundert. Von der Unabhängigkeit Indiens 1947 an bis ins Jahr 2000 wurde das Siedlungsgebiet der Naga zur Sperrzone für ausländische BesucherInnen erklärt. Grund waren politische Unruhen.
Seit der Öffnung wird das kulturelle Erbe der Naga neu entdeckt und aufgearbeitet. Vor diesem Hintergrund zeigt das Museum der Kulturen ab dem 22. August erstmals bedeutende Sammlungen aus Museen der Schweiz, Deutschlands und Österreichs.

Kurzbeschrieb

Die Führung von Richard Kunz, dem Kurator der Ausstellung, wird von einer Dolmetscherin simultan in die Gebärdensprache übersetzt. Somit können Fragen der BesucherInnen unmittelbar an den anwesenden Experten gestellt und übersetzt werden.

Zielgruppen

Menschen mit einer Hörbehinderung

Zielsetzung

Neben der Wissensvermittlung der Ausstellungsthemen insbesondere auch die Förderung der Begegnung und des Austauschs zwischen Menschen mit und ohne Hörbehinderung.

Diese Führung wird im Veranstaltungskalender des Museums der Kulturen sowie der Beratungsstelle für Hörbehinderte öffentlich ausgeschrieben.

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